News

Erfahren Sie hier alle News und aktuellen Meldungen aus dem gARTENreich.

Fachgespräch Transdisziplinäre Forschung

Im Projekt gARTENreich arbeiten Forschende mit Kommunen, Naturschutzvereinen und Bürger*innen daran, naturnahes Gärtnern zu fördern. Praxispartnerin Beate Gahlmann aus der Gütersloher Stadtverwaltung betonte auf der FEdA-Statuskonferenz am 13. Mai 2024:

„Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Denk-, Wissens- und Arbeitssysteme innerhalb des Projektes hat ein gegenseitiges Lernen ermöglicht.“ Das Fachgespräch können Sie auf YouTube anschauen.

Tagung: Artenvielfalt in jedem Garten

Das Artensterben erfordert in allen Städten und Gemeinden beherztes Handeln. Beim kommunalen Artenschutz spielen Privatgärten bisher jedoch kaum eine Rolle. Welchen Beitrag kann naturnahes Gärtnern zum Artenschutz leisten und wie können Kommunen es fördern? Darüber diskutieren wir mit kommunalen Vertreter*innen und stellen Empfehlungen aus dem Projekt gARTENreich vor: 

Artenvielfalt in jedem Garten

Wie Kommunen eine biodiversitätsfreundliche Gestaltung von Privatgärten fördern können
25. September 2024 | Gütersloh (hybrid) 

Die Anmeldung wird Anfang Juni eröffnet.

Wildpflanzen stellen sich vor

Pflanzen und Tiere haben sich im Laufe der Evolution aneinander angepasst. Daher bieten mitteleuropäische Wildpflanzen heimischen Insekten, Vögeln und anderen Kleintieren Nahrung und Rückzugsort und spielen eine unverzichtbare Rolle für den Erhalt der Artenvielfalt. Viele dieser Pflanzen sind farbenprächtig und bereichern einen Garten als Blumen in Wiese oder Beet, als erste Frühlingsboten oder als Hecke. In einem interaktiven Onlinetool stellt der NABU im Rahmen des Projektes gARTENreich einige von ihnen vor. 


Projektgarten bei 3sat NANO

Biodiversität im Vorgarten: 3sat NANO besuchte einen Projektgarten in Gütersloh, ein Jahr nachdem er zusammen mit Forschenden des Projekts gARTENreich umgestaltet wurde: Die ehemalige Rasenfläche hat sich in ein Sennebeet mit regionalen Wildpflanzen verwandelt und bietet Lebensraum für bedrohte Insekten. 
Gartenplanerin Tessa Baumer von Naturgarten e. V. betont:  „Heimische Pflanzen sind wichtig, um einen Biotopverbund aufzubauen – von Garten zu Garten, von Naturschutzflächen zu Gärten und öffentlichem Grün – und so das Artensterben zu stoppen.“ 


Trendwende dringend nötig

Jeder Garten und Balkon kann etwas gegen den Artenschwund bewirken. Hier ist Engagement der Gartenbesitzer:innen gefragt, denn: „Wenn wir die Trendwende nicht schaffen, hat das dramatische Folgen für die Menschen", warnt Dr. Alexandra Dehnhardt im ZDF. 
Da es zur Artenvielfalt in Privatgärten in Deutschland relativ wenig Daten gibt, forscht das Projekt gARTENreich in Reallaboren zusammen mit Gartenbesitzer:innen. Vor einem Jahr wurden Gärten naturnah umgestaltet, nun beginnt die Auswertung.


Broschüre für mehr Artenvielfalt im eigenen Garten

Welche Tiergruppen fühlen sich in Gärten wohl und wie schaffen Gärtnerinnen und Gärtner passende Lebensräume? Von natürlichen Nisthilfen bis hin zu Blumenwiesen: Mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen und anschaulichen Informationen zeigt der NABU, wie Vögel, Insekten und Reptilien in den Garten einziehen. Das gARTENreich-Einsteigersteigerpaket steht hier als PDF bereit:

 Deutschlands Gärten für mehr Artenvielfalt – Das Projekt gARTENreich in der Presse 

Tipps und Tricks für den Garten, heimische Pflanzen für Gartenbesitzer*innen oder das Potenzial der Gärten für den Erhalt der Artenvielfalt: Verschiedene Medien berichteten über das Projekt Gartenreich.

Interview mit Projektleiterin Dr. Alexandra Dehnhardt

Zum Tag der Erde 2022 am 22. April berichtet Agrar- und Umweltökonomin Dr. Alexandra Dehnhardt vom IÖW und Projektleiterin vom Projekt gARTENreich im Interview mit Fördermittelgeber BMBF, wie Artenschutz im eigenen Garten funktioniert: Mit heimischen Pflanzen, Laubhaufen und Totholz leisten Gärten einen wertvollen Beitrag. 

Fotowettbewerb

Mitte März 2022 startet der Fotowettbewerb „Lass es blühen für Hummel und Co – erschaffe dein gARTENreich“. Interessierte Gütersloher*innen und Aumühler*innen können sich an verschiedenen Ausgabestellen in den beiden Kommunen kostenlose Samenmischungen mit regionalem Saatgut für ein Wildblumenbeet abholen.